War Black Friday 2024 ein Erfolg? Erkenntnisse und Frequenztrends von huq
Wie sich Black Friday 2024 auf britische Einzelhandelsstandorte auswirkte: aktuelle Frequenzdaten, Statistiken und Trends. Erfahren Sie, welche Standorte erfolgreich waren und wo die Herausforderungen anhielten – auf Basis der Frequenzdaten von huq.
December 13, 2024
3 min read
Table of contents
Black Friday bleibt ein wichtiger Termin im britischen Einzelhandelskalender, doch seine Wirkung hat sich im Lauf der Jahre deutlich verändert. Während einige Händler in der Woche zum 30. November 2024 Frequenzspitzen verzeichneten, taten sich andere schwer, Kundinnen und Kunden anzuziehen – insbesondere an lokalen Einzelhandelsstandorten und in Fachmarktzentren. Anhand der Standortfrequenzdaten von huq betrachten wir, wie der diesjährige Black Friday abgeschnitten hat und was das für den Einzelhandel bedeutet.
Zentrale Erkenntnisse
- London, East of England und Wales verzeichneten allesamt ein deutliches Frequenzwachstum (25 %, 29 % und 15 %).
- Lokale Standorte konnten nicht mithalten, während Fachmarktzentren gemischte Ergebnisse zeigten. In Wales ging die Frequenz an beiden Standorttypen zurück.
- Trotz insgesamt positiver Entwicklungen in einigen Regionen verzeichneten mehrere Einzelhandelsstandorte nur geringes Wachstum oder Rückgänge – ein Hinweis auf eine wachsende Präferenz für Onlineshopping oder auf gebündelte Einkäufe in größeren Zentren.
Analyse der Daten
Die Gewinner des Black Friday 2024
Große Einzelhandelsstandorte schnitten klar besser ab, was darauf hindeutet, dass es Kundinnen und Kunden für Black-Friday-Angebote weiterhin in Flagship-Lagen zieht. In London verzeichnete Kingston upon Thames mit 2,2 % einen der höchsten Anstiege gegenüber der Vorwoche (WoW).
Fachmarktzentren zeigten insgesamt ein gemischtes Bild, hatten aber herausragende Beispiele wie den Mannington Retail Park in Swindon und den Battery Retail Park in Birmingham, die beide ein WoW-Wachstum von 14,3 % meldeten.
Kundinnen und Kunden auf der Suche nach den besten Angeboten am Black Friday 2024 – einem Tag mit gemischten Ergebnissen für den britischen Einzelhandel.
Herausforderungen an kleineren Standorten
Lokale Einzelhandelsstandorte und einige Innenstädte hatten zu kämpfen. Harlow und Basingstoke gehörten mit WoW-Rückgängen von 13,3 % beziehungsweise 13,2 % zu den am stärksten betroffenen Orten. Auch Fachmarktzentren wie der Heathfield Retail Park (Schottland) verzeichneten einen Frequenzrückgang von 16,6 % gegenüber der Vorwoche.
Kundinnen und Kunden in diesen Gebieten sind möglicherweise ins Internet ausgewichen oder haben größere Ziele bevorzugt – ein Hinweis auf eine mögliche Lücke bei Black-Friday-Marketing und -Aktionen an kleineren Standorten.
Die Rolle von Verweildauer und Besuchsverhalten
Interessanterweise blieb die durchschnittliche Verweildauer an großen Einzelhandelsstandorten stabil oder stieg an, etwa in London (104 Minuten, plus 3 % WoW) und in East of England (123 Minuten, plus 0,8 % WoW). Das deutet darauf hin, dass die Frequenzentwicklung zwar unterschiedlich ausfiel, die tatsächlichen Besucher aber mehr Zeit mit Einkaufen verbrachten.
Empfehlungen für Händler
- Auf Flagship-Standorte setzen: Händler in großen Zentren sollten den Black-Friday-Schwung weiter nutzen und Personaleinsatz, Warenbestand und Aktionen optimieren.
- Strategien für lokale Standorte neu denken: Lokale Einzelhandelsstandorte sollten personalisierte Marketingkampagnen, Veranstaltungen oder Kooperationen prüfen, um an wichtigen Handelsterminen Kundschaft anzuziehen.
- Frequenzdaten nutzen: Händler können Location Intelligence wie die Daten von huq einsetzen, um Kundentrends besser zu verstehen und ihre Strategien für künftige Anlässe anzupassen.
Fazit
Der Black Friday 2024 zeigte einen polarisierten Einzelhandel. Während große Zentren wie London erfolgreich waren, taten sich kleinere Standorte schwer, relevant zu bleiben, denn der Black Friday brachte nicht den flächendeckenden Frequenzschub, den sich Händler erhofft hatten. Die gemischten Ergebnisse könnten verändertes Verbraucherverhalten widerspiegeln: Viele Kundinnen und Kunden bevorzugten Onlineangebote gegenüber dem Besuch vor Ort. Zudem dürften wirtschaftliche Belastungen wie die Inflation die frei verfügbaren Ausgaben gedämpft und die Wirkung von Aktionen im Laden weiter verwässert haben. Der Black Friday brachte zwar einzelne Erfolge, das Gesamtbild deutet jedoch darauf hin, dass er die Frequenz im britischen Einzelhandel nicht durchgängig gesteigert hat. Händler sollten ihre Strategien daher überdenken und Online- und Offline-Angebote verbinden, um das Interesse der Kundschaft bei großen Aktionsterminen vollständig zu erfassen.
„Der diesjährige Black Friday zeigt die anhaltende Anziehungskraft großer Einzelhandelsstandorte und die veränderten Präferenzen der Verbraucher. Unsere Daten zeigen, dass Flagship-Lagen florieren, während sich kleinere Standorte anpassen müssen, um in einem veränderten Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Steht Ihr Unternehmen vor ähnlichen Herausforderungen?
Unser erfahrenes Team zeigt Ihnen, wie sich Location Intelligence und Analytik für eine Vielzahl von Anwendungsfällen nutzen lassen, darunter:
- Standorte für neue Filialen identifizieren
- Das bestehende Filialportfolio optimieren
- Die Preisstrategie fundieren
- Die Wirksamkeit des Marketings verbessern
- Die Performance über Standorte hinweg benchmarken
- Das Wettbewerbsumfeld verstehen
- Öffnungszeiten optimieren
Bereit loszulegen? Sprechen Sie mit einem unserer Standortexperten
Frequently Asked Questions
Clear answers to the most common questions about movement intelligence, retail expansion, and location analytics.


