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Auswirkungen des UK-Haushalts auf den Einzelhandel: Was steigende Kosten 2025 für die Besucherfrequenz bedeuten

Der jüngste UK-Haushalt erhöht die Kosten für Unternehmen und damit möglicherweise die Preise für Verbraucher. Die weihnachtlichen Saisonausgaben können die Besucherfrequenz im Einzelhandel vorübergehend stützen, doch wirtschaftlicher Druck und höhere Energiekosten könnten Anfang 2025 zu geringeren Konsumausgaben führen. Am besten dürften Einzelhändler abschneiden, die preisbewusste Angebote machen, während Verbraucher stärker auf ihr Budget achten.

Emily Riley

Content Marketing Managerin @ huq

November 4, 2024

3 min read

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Erhöhungen im UK-Haushalt könnten die Konsumausgaben bremsen

Auswirkungen des UK-Haushalts auf den Einzelhandel: Was steigende Kosten 2025 für die Besucherfrequenz bedeuten

Der jüngste UK-Haushalt erhöht die Kosten für Unternehmen und könnte die Preise für Verbraucher steigen lassen, da Unternehmen ihre Profitabilität sichern wollen. Saisonale Ausgaben können die Besucherfrequenz im Einzelhandel vorübergehend stützen, doch zusätzlicher wirtschaftlicher Druck und anhaltend hohe Energiekosten könnten im ersten Halbjahr 2025 zu einem geringeren Konsumklima führen und Besucherfrequenz wie Ausgaben belasten. Große Einzelhandelsstandorte dürften den Sturm überstehen, während traditionelle Innenstädte und Stadtzentren stärker getroffen werden könnten – wenn auch je nach Region unterschiedlich.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Neue Haushaltsmaßnahmen, darunter ein höherer Mindestlohn, geringere Entlastungen bei der Gewerbesteuer und Abgaben auf betriebliche Altersvorsorgebeiträge, erhöhen die Betriebskosten britischer Unternehmen, insbesondere im Einzelhandel und in der Gastronomie. Die Besucherfrequenz dürfte über die Weihnachtszeit hoch bleiben, da Konsumenten festliche Ausgaben priorisieren, doch diese Widerstandsfähigkeit könnte im Januar nachlassen. Steigende Betriebs- und Energiekosten könnten die Inflation wieder anheizen, Haushaltsbudgets belasten und die Konsumausgaben begrenzen. Einzelhändler, die auf wettbewerbsfähige Preise und Preis-Leistung setzen, sind besser aufgestellt, um Kunden zu gewinnen, die bei schwachem Konsumklima ihr Budget zusammenhalten.

Die jüngste Haushaltsankündigung des Chancellor enthielt mehrere wirkungsvolle Maßnahmen, die sich vor allem an Arbeitgeber richten.

Höhere Mindestlöhne und neue steuerliche Verpflichtungen auf betriebliche Altersvorsorgebeiträge werden die Betriebskosten vieler Unternehmen erhöhen, besonders in arbeitsintensiven Branchen. Während Beschäftigte von höheren Löhnen profitieren, könnten die breiteren wirtschaftlichen Folgen bei Verbrauchern auf verschiedene Weise ankommen, da Einzelhändler und Dienstleister diese Mehrkosten ausgleichen wollen.

Hinzu kommt: Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Großbritannien zeigt positive Signale, das BIP-Wachstum übertrifft die Prognosen. Steigende Energiekosten und die Möglichkeit, dass Unternehmen neue Kosten an Verbraucher weitergeben, könnten die Inflation jedoch wieder anheizen und die Kaufkraft in den kommenden Monaten dämpfen.

Konsumenten bewegen sich in einem Umfeld steigender Preise, während neue Haushaltsmaßnahmen die Kosten im britischen Einzelhandel erhöhen.

Robustes Weihnachtsgeschäft: nur ein kurzer Schub für den Handel?

Mit Beginn der Weihnachtszeit dürfte die Besucherfrequenz im Einzelhandel hoch bleiben. Die Festtage bringen traditionell mehr Konsumausgaben mit sich, Innenstädte, Einkaufszentren und Fachmarktzentren sind voller als sonst. Diese saisonale Robustheit könnte bis in den Dezember anhalten, solange Weihnachtseinkäufe Vorrang haben. Das neue Jahr könnte jedoch rasch eine Wende bringen: Verbraucher, die mit höheren Preisen konfrontiert sind, weil Unternehmen ihre Margen schützen, könnten ihre Ausgaben für Nichtnotwendiges begrenzen. Das könnte besonders Segmente außerhalb des Grundbedarfs sowie die Gastronomie treffen, die im Januar dank Winterschlussverkauf und saisonalen Aktivitäten sonst höhere Frequenzen sehen.

Wirtschaftlicher Druck deutet auf einen Ausgabenrückgang Anfang 2025 hin

Bestimmte Konsumentengruppen und Regionen dürften vom sich wandelnden Umfeld stärker betroffen sein als andere. Haushalte mit geringerem verfügbarem Einkommen etwa dürften den Druck früher spüren, da sie weniger finanziellen Spielraum haben, um Preissteigerungen bei Grundgütern wie Lebensmitteln und Energie abzufedern. Das könnte zu einem deutlicheren Rückgang der Besucherfrequenz in lokalen Innenstädten und Stadtzentren führen, wo diese Konsumenten eher ihre Grundeinkäufe erledigen.

Wohlhabendere Gegenden und Handelslagen, die höhere Einkommensgruppen ansprechen – etwa große Innenstadtlagen und Luxusstandorte – dürften dagegen milder betroffen sein. Konsumenten mit höherem Einkommen sind wirtschaftlichen Schwankungen gegenüber in der Regel widerstandsfähiger, sodass sich ihr Ausgabeverhalten weniger stark verändern dürfte. In den kommenden Monaten werden Einzelhändler eine erhöhte Preissensibilität spüren, da sich das Konsumverhalten an knappere Budgets anpasst. Bis Mitte 2025 könnten Konsumklima und Besucherfrequenz allmählich zurückkehren, sofern sich der Inflationsdruck stabilisiert und das Wirtschaftswachstum robust bleibt. Bis dahin dürften vor allem größere Einzelhändler bestehen, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und wettbewerbsfähige Preise bieten, während Verbraucher in einem unsicheren Umfeld mehr aus ihrem Geld machen wollen. Die Leistung der eigenen Filialen zu verfolgen, wird für Einzelhändler in den kommenden Monaten unerlässlich sein.

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