Aufkommende Handelstrends 2024 – Report
Nutzen Sie Location Intelligence, damit Entscheider mehr Besucher in die Filialen bringen und das Verhalten ihrer Kundinnen und Kunden besser verstehen.
March 28, 2024
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Table of contents
Mitte Januar eines neuen Jahres ist es vielleicht etwas früh für einen weiten Blick nach vorn, doch schon in den ersten Tagen zeichneten sich globale Entwicklungen ab – etwa der Konflikt im Jemen –, die den britischen Handel und die Geldbeutel der Konsumenten treffen könnten.
2024 dürfte weitere Herausforderungen bringen (sorry): zurückhaltende Konsumenten, wirtschaftliche Unsicherheit sowie spezifische Themen wie steigende Gewerbesteuern und Störungen in den Lieferketten (etwa aus Fernost über das Rote Meer) prägen das Umfeld im Handel. Der Lebensmittelbereich zeigt sich dagegen robuster und entwickelt sich trotz monatlicher Schwankungen ermutigend.
Bei huq sind wir realistisch und zugleich zuversichtlich. Ausgehend von unseren Retail Insights aus 2023 sowie ersten Einschätzungen und Beobachtungen von Branchenverantwortlichen skizzieren wir, wie das erste Quartal (und die Zeit danach) verlaufen könnte – und wie Sie Ihre eigene Leistung dabei optimieren.
Handelsstrategie
Bei huq unterstützt unsere Location Intelligence Verantwortliche im Handel und in der Immobilienwirtschaft bei fundierten strategischen Entscheidungen – und wir stellen fest, dass Händler ihre Lieferketten auf Kosteneffizienz ausgerichtet haben, was anhaltende Rabatte ermöglicht. Angesichts des wirtschaftlichen Umfelds dürfte sich dieser Trend fortsetzen.
Zum Jahresende beobachteten wir zudem eine höhere Aktionsintensität im Handel, bedingt durch längere und tiefere Sonderangebote, Rabattaktionen und Produktkampagnen im Weihnachtsgeschäft. Es würde uns nicht überraschen, wenn insbesondere Supermarktketten diesen Kurs fortsetzen – so sehen wir bereits Werbung von Aldi, die dauerhafte Preissenkungen in den Filialen herausstellt und den Wettbewerb preislich unterbieten will.
Zudem haben Tesco und dunnhumby soeben eigene Erkenntnisse veröffentlicht und fünf zentrale Themen herausgearbeitet, die aus ihrer Sicht Strategien und Taktiken im Handel im kommenden Jahr prägen werden. Drei Prognosen finden wir besonders spannend – und sie lassen sich mit standortbezogener Datenintelligenz wie unserer erkennen und untermauern. Tesco und dunnhumby nennen sie:
• The connected store • continuous commerce und • blended shopping
Ihr Report behandelt alle drei ausführlich; sehen wir uns an, wie huq dazu beitragen kann, dass Ihr Unternehmen diese drei Konzepte aufgreift und umsetzt.
Vernetzung und Standortdaten
Ein vernetzter Store bedeutet im Kern, unterschiedliche Umgebungen, Geräte und Technologien in der Filiale klug zu nutzen, um Kundinnen und Kunden eine durchgängige Geschichte zu erzählen – vom Betreten bis zum Kauf. Zuerst müssen Sie jedoch wissen, wer Ihre Kunden sind, woher sie kommen und wie sie einkaufen. Die Erkenntnisse von huq zu Besucherfrequenz, Verweildauer und Einzugsgebiet zeigen Ihnen auf Basis demografischer Informationen, welche Geschichte Ihre Filiale erzählen sollte und wie lange sich Kunden an einem Ort aufhalten. Wie lang sollte Ihre Geschichte sein, wo soll sie enden und was ist ihr Inhalt? Die Antwort steckt in den Daten.
Continuous Commerce und Kundentrends
Tesco und dunnhumby bringen es selbst auf den Punkt: „Mit Data Science können Marken aussagekräftige Erkenntnisse gewinnen, ihre relevantesten Zielgruppen finden und Investitionen gezielt ausrichten. Selbst der kleinste Impuls kann große Wirkung entfalten, wenn er am richtigen Ort und zur richtigen Zeit gesetzt wird.“ Wie oben beschrieben: Wer weiß, wie es um die Kaufkraft der Kunden steht, welche Wege sie zur Filiale zurücklegen, aus welchem Gebiet sie kommen und wie lange sie bleiben, kann daraus Kontaktpunkte für Impulse, Aktionen und wiederkehrende Produktangebote ableiten. Das kann auch die Flächengestaltung, den Personaleinsatz und die Belieferung unterstützen.
Verzahnte Kanäle: URL trifft IRL
Stacy Gratz, Media Managing Director bei Tesco Media & Insight Platform, meint: „Die Grenze zwischen stationärem und digitalem Einkauf verschwimmt schon seit einiger Zeit; da viele Kunden inzwischen über beide Kanäle kaufen, müssen Marken neu betrachten, wie sie Käufer beim Wechsel zwischen beiden ansprechen.“ Passend zum oben Gesagten: Wer Besucherfrequenz, Einzugsgebiet und Verweildauer versteht, kann Angebote in der Filiale mit Onlineaktionen verzahnen und das Wechselspiel zwischen beiden steuern. Sobald Standort- und Demografiedaten vorliegen, lassen sich Marketingstrategien entwickeln, die URL und IRL gleichermaßen für Ihr Unternehmen nutzen.
Es gibt also klar positive und proaktive Schritte, mit denen Verantwortliche im Handel geografisches Wissen für Marketing, Aktionen, Beschaffung und Kundenreisen nutzen können.
Konsumenten
Ein Blick auf die Einschätzungen von Branchenexperten zum Konsumverhalten im kommenden Jahr zeigt anhaltende Zurückhaltung: Es wird erwartet, dass Kunden ihre Ausgaben in den ersten Monaten dieses Jahres weiter begrenzen, bedingt durch die wirtschaftlichen Belastungen der vergangenen zwei Jahre. Risiken wie hohe Kosten und wirtschaftliche Unsicherheit bleiben bestehen. Erst später im Jahr dürften Konsumenten wieder großzügiger werden, sofern sich die Rahmenbedingungen langsam verbessern und das Vertrauen steigt. Händler müssen daher Kosten und Aktionen weiterhin sorgfältig steuern, um Nachfrage zu erzeugen.
Aus unserer Sicht – und einiges davon haben wir oben skizziert – sollten Händler jetzt vor allem Informationen zusammentragen. huq liefert Daten im Rahmen einer vertikal integrierten Organisation, die eine beeindruckende Breite an Location Intelligence aufbereitet, schützt, analysiert und benchmarkt – und der über 300 Kunden weltweit vertrauen, um voranzugehen und zu wachsen.
Frequently Asked Questions
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