Report 2023 zur Analyse des Kundenverhaltens
Verstehen Sie besser, wo und wann sich Verbraucher an Points of Interest in ganz Großbritannien bewegen.
March 28, 2024
3 min read
Table of contents
In diesem Consumer-Insights-Beitrag zum Jahr 2023 erhalten Sie einen Überblick und zentrale Erkenntnisse zu Besucherfrequenz, Kundenverhalten und Tourismusaktivität – sowie zu den Chancen für Verantwortliche im Einzelhandel und in der Immobilienwirtschaft. Laden Sie den vollständigen Consumer Insights Report 2023 herunter und erfahren Sie:
- welche Standorte im Jahresvergleich das größte Wachstum und die stärksten Rückgänge bei der Besucherfrequenz verzeichneten;
- welche Standorttypen deutliche Zuwächse und Rückgänge bei der Frequenz aufwiesen;
- wie sich das Konsumverhalten im Jahr 2023 verschoben hat;
- an welchen Tagen und in welchen Wochen die Frequenz im Jahresverlauf durchschnittlich am stärksten stieg und fiel;
- wie Sie Spitzen- und Schwachlastzeiten identifizieren, die Ihrem Geschäft nützen können.
Hybrides Arbeiten verändert die Pendlermuster
Der Donnerstag ist der neue Freitag – und der stärkste Pendeltag. Die Zahl der Donnerstagspendelfahrten liegt 29 % über dem Vorjahr und 9 % über den übrigen Wochentagen. Die größten Pendlerstädte? Wenig überraschend London, aber auch Liverpool und Bristol.
Mithilfe von Daten zum Einzugsgebiet können Gastronomie und Pop-up-Einzelhändler Personal in Pendlerlagen umverteilen, Personalkosten senken und ihr Marketing mit gezielten Sortimenten personalisieren.
Kaffee gehört zum Arbeitsweg
In einer Nation von Kaffeetrinkern ist der Coffee to go zum festen Bestandteil der Morgenroutine geworden. Was also ist der große Trend im allgegenwärtigen und robusten Markt für Kaffeehäuser? Unter den großen Ketten entfallen auf Pret a Manger und Costa gemeinsam mehr als 50 % aller Aktivität in Großbritannien. Für Immobilieninvestoren und Portfoliomanager ein Hinweis: Wo Kaffee ist, sind Menschen – die Suche nach den beliebtesten Standorten der Kaffeemarken kann sich also lohnen.
Ein Rekordjahr beim Wetter
2023 war ein Rekordjahr beim Wetter. Auf den trockensten Februar seit 30 Jahren folgte der nasseste März seit 40 Jahren. Das Wetter-Jo-Jo im Jahresverlauf wirkte sich zwangsläufig auf die Besucherfrequenz aus: Schlechtes Wetter hielt Käufer aus Städten, Innenstädten und Fachmarktzentren fern. Mit dem heißesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen sorgten gutes Wetter und sinkende Lebensmittelpreise für einen willkommenen Schub im Einzelhandel, als Verbraucher Sommerartikel kauften. Ein nasser Juli ließ die Umsätze im stationären Handel sinken, da Verbraucher auf Online-Einkäufe umstiegen (27,4 % der Einzelhandelsumsätze entfielen auf den Onlinehandel) – mit dem größten Frequenzrückgang des Jahres (30. Juli 2023). Der September war der insgesamt schwächste Einkaufsmonat, vorausgegangen war ihm mit dem August der beste. Im September berichtete das British Retail Consortium (BRC), dass die Umsätze mit Nicht-Lebensmitteln im Jahresvergleich rückläufig waren und in den vorangegangenen drei Monaten insgesamt um 1,2 % gesunken sind.
Die Hitzewelle, die Großbritannien Anfang September traf, ließ die Menschen in die Küstenorte flüchten, worunter die Herbstumsätze litten. Strick, Herbstbekleidung und Mäntel verkauften sich nicht wie sonst zu diesem Zeitpunkt im Handelskalender. Und natürlich lastete die Lebenshaltungskostenkrise unverändert auf den Haushalten: Möbel und Elektroartikel blieben hinter der üblichen Entwicklung dieser Jahreszeit zurück. Sturm Babet und Sturzfluten sorgten für den nassesten Oktober seit 1838 und drückten die Frequenz deutlich. Helen Dickinson, CEO des BRC, brachte es auf die Formel: „Schirme hoch, Frequenz runter.“
Im November hellte sich das Bild auf, mit dem größten durchschnittlichen Frequenzanstieg am Monatsersten. Einzelhändler investierten Berichten zufolge trotz gestiegener Energie- und Lieferkettenkosten stark in ihr Weihnachtsangebot, um Verbraucher früher als sonst mit festlicher Frequenz in die Innenstädte zurückzuholen.
Die Volatilität des wirtschaftlichen Umfelds in Verbindung mit unerwarteten Wetterlagen sorgte für Unsicherheit im Einzelhandel und in der Immobilienwirtschaft. Marken, die von den Konsumausgaben profitieren wollen, sollten personalisierte Angebote und gezieltes Marketing auf Basis von Besuchszeitpunkt, demografischen Erkenntnissen und Daten zum Einzugsgebiet priorisieren.
Zusammenfassung
Wir haben betrachtet, wie sich Wetter, Haushaltsbudgets und Branchenunterschiede im Jahresverlauf auf Frequenz, Dichte, Einzugsgebiet und Verweildauer im Jahr 2023 ausgewirkt haben. Was das für Verantwortliche im Einzelhandel und für Immobilieninvestoren bedeutet, hängt davon ab, wie Sie die Erkenntnisse aus unserem vollständigen Jahresbericht – einschließlich regionaler Rückblicke – nutzen, um 2024 erfolgreich aufzustellen.
Frequently Asked Questions
Clear answers to the most common questions about movement intelligence, retail expansion, and location analytics.


